Karies selbst entfernen

Karies – er sieht unschön aus, verursacht einen unangenehmen Geruch und schadet unseren Zähnen ungemein. Lässt man ihn unbehandelt, so kann dies nicht nur Schmerzen zur Folge haben, die mitunter unerträglich werden – und wir alle wissen: früher oder später werden eben diese Schmerzen kommen….- sondern schlimmstenfalls sogar den Verlust eines Zahnes. Wer Zahnkaries entdeckt, sollte ihm also schleunigst entgegenwirken.

Entgegen vieler Meinungen ist aber nicht immer gleich ein Gang zum Zahnarzt von Nöten. Man kann Karies durchaus auch ohne Zahnarzt heilen – vorausgesetzt natürlich, dass der Karies nicht bereits so weit fortgeschritten ist, dass er den Nerv befallen hat. Doch: was hilft gegen Karies?

Zunächst einmal sollten Sie selbstverständlich regelmäßige Zahnpflege betreiben, um Karies vorzubeugen. Jeder Karies beginnt mit einem angegriffenen Zahnschmelz, das passiert insbesondere durch Zucker und Säuren.

was-hilft-gegen-kariesDurch die regelmäßige Zahnreinigung verhindern Sie, dass sich diese durch den schützenden Zahnschmelz bohren können. Doch Vorsicht: direkt nach der Aufnahme von Säuren, beispielsweise nach dem Essen eines Apfels oder dem Trinken eines Glases Limonade, sollten Sie Ihre Zähne nicht reinigen, denn der Schmelz wird durch die Säure weich.

Sie putzen also mehr oder minder Ihren Schutzmantel gleich mit weg. Es empfiehlt sich, mindestens 30 Minuten zu warten, ehe man zur Bürste greift.

 

 

 

Und wenn er einmal da ist, der Karies?

Die meisten von Ihnen werden es kennen: ein stressiger, langer Arbeitstag, das Kind war wieder einmal kaum in sein Bett zu bekommen, vielleicht hatte man auch noch eine Autopanne oder eine nette Diskussion mit seinem Partner – an manchen Tagen, bei dem Einen mehr, dem Anderen weniger, da schafft man es einfach nicht mehr mit der Zahnreinigung.

Sei es, weil man am Abend einfach sehr spät daheim und erschöpft gewesen ist oder aber, weil die Nacht nicht sonderlich geruhsam war und man froh ist, den Wecker am Morgen noch einmal für fünf Minuten auszuschalten – und für nicht wenige endet diese Unregelmäßigkeit mit Karies. Wer viel Süßes und Säurehaltiges isst und trinkt, der ebnet dem Karies noch zusätzlich den Weg.

Zwar kann das Putzen der Zähne allein den Karies nicht wieder beseitigen, immerhin aber sorgt regelmäßiges Zähneputzen dafür, dass sich Bakterien nicht weiter vermehren können und die Ausbreitung des Karies gestoppt wird.

Der erste Schritt zur Kariesbehandlung in Eigenregie heißt also in jedem Falle: Regelmäßige Zahnpflege. karies selbst entfernen

Vorbeugend sollte in Zukunft jeglicher Zahnbelag, sobald er erkannt wird, entfernt werden. Häufig zeigt sich dieser Belag in den Zwischenräumen oder am Rand der Zähne, dort, wo beim Putzen die Bürste auch gerne einmal nicht hinkommt.

Wird der Zahnbelag nicht regelmäßig und vor allen Dingen sorgfältig entfernt, bildet sich Zahnstein.

Doch was ist denn eigentlich Zahnstein?

Die Erklärung ist recht simpel: Zahnstein ist verhärteter, mineralisierter Zahnbelag, der sich durch die Reaktion mit Mineralien in Ihrem Speichel bildet. Und dieser mineralisierte Zahnbelag wiederum, ist die Grundlage von Karies.

 

Doch was können Sie tun, um den Karies selbst zu behandeln, ohne die Hilfe eines Zahnarztes? Was der Arzt tun würde, dürfte den meisten von Ihnen klar sein: den befallenen Teil des Zahnes wegbohren, die Stelle reinigen und dann mit einer Amalgam- oder Kunststofffüllung wieder zumachen.

Besonders gut heilen lässt sich der Karies natürlich in seinem Anfangsstadium, genauer Vorstadium, bei dem der Zahn entkalkt wird. Diese Entkalkung lässt sich als eine Art weißer Fleck erkennen.

Wenn Sie nun gerade einen Blick in den Badezimmerspiegel geworfen und dabei festgestellt haben, dass Ihre Zähne Stellen besitzen, die heller sind, als andere, so ist dies also nicht auf die Gelbheit des restlichen Zahnes zurückzuführen, sondern darauf, dass an den weißen Stellen ein beginnender Karies droht, sich weiterzuentwickeln.

Um dem bereits jetzt entgegenzuwirken, sollten Sie Ihre Zähne mit Fluorid-Produkten behandeln.

Es gibt Spülungen und Zahnpasten im Handel und der Apotheke, unter anderem auch Lacke, die auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. All diese Produkte helfen, den Zahn zu remineralisieren und damit zu stärken.

Natürlich müssen Sie diese Produkte regelmäßig anwenden, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Es empfiehlt sich, auch zukünftig Produkte mit Fluorid anzuwenden.

Zwar sind in den meisten gängigen Zahnpasten heutzutage geringe Mengen an Fluorid enthalten, doch erweisen sich konzentrierte Produkte meist als wesentlich wirkungsvoller.

Diese Produkte sollten im Schnitt einmal pro Woche angewendet werden – Vorsicht: eine häufigere Anwendung kann zu unschönen Fluorid-Ablagerungen führen!

 

Um die Säurebildung der schädlichen Bakterien zu vermindern, empfehlen sich die Lutschpastillen von Penta-Sense, erhältlich in vier leckeren Geschmacksrichtungen (Himbeere, Zitrone, Orange und Minze). Wie Karies selbst entfernen

Das Produkt wurde bereits in der bekannten Fernsehserie „Die Höhle der Löwen“ vorgestellt und fand dort großen Anklang.

Während Zahnpflegekaugummis lediglich den pH-Wert im Mund neutralisieren, arbeitet dieses Produkt mit dem Wirkstoff „Xylit“, den die schädlichen Bakterien nicht verarbeiten können.

Der Zahn-schädigende Prozess wird also unterbrochen und so die Kariesbildung verhindert bzw. die Ausbreitung von bereits vorhandenem Karies unterbunden.

Nach jeder Mahlzeit sollte eine Pastille im Mund zergehen gelassen werden, um eine effektive Wirkung zu erzielen.

 

 

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Sie sehen also, nur, weil Sie voller Schreck festgestellt haben, dass Karies Sie begleitet, muss das nicht zwangsläufig mit einem Besuch beim Zahnarzt gleichzusetzen sein.

Sofern der Karies sich seinen Weg nicht bereits unter den Zahnschmelz gebahnt hat, können Sie den Karies erfolgreich und mit einfachen Hilfsmitteln selbst behandeln! Eines sollte abschließend aber dennoch gesagt sein:

Wenn es einmal der Fall ist, dass Sie einen Kariesbefall erst feststellen, wenn der Zahn unerträglich schmerzt und die Backe scheinbar dick angeschwollen ist, wenn selbst die gute alte Aspirin kaum noch zu wirken scheint, dann hilft auch das beste Hausmittel gegen Karies nicht mehr, sondern eben doch nur der Gang zum Zahnarzt. 

Aber nun, wo Sie wissen, worauf Sie achten müssen, werden Sie in Zukunft ja besonders darauf achten und frühzeitig erkennen, wo sich ein Zahnkaries anbahnt – und damit bleiben Ihnen lästige Besuche des Zahnarztstuhles, um das Geräusch des Bohrers ertragen zu müssen, in Zukunft hoffentlich erspart!

 

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